Kategorie-Archiv: Schulmedizin

An die eigenen Grenzen kommen und darüber hinaus


Ein Heilungsweg

Stimmung

Als ich vor zwei Jahren erkrankte, war zunächst unklar, was ich eigentlich hatte. Ich bekam Taubheitsgefühle am ganzen Körper, wachte nachts auf, spürte meine Gliedmaßen nicht mehr und hatte Fieberschübe. Nach einigen Wochen kamen neuralgische Schmerzen hinzu, unerträgliche Nervenentzündungen am ganzen Körper. Aufgrund der heftigen Symptome suchte ich in allen möglichen Richtungen Hilfe. War ich es bisher gewohnt, mich zuerst an einen Heilpraktiker oder Heiler zu wenden, ließ ich mich diesmal schnell auch schulmedizinisch behandeln. Da ich Wochen zuvor mehrere Zecken entfernt hatte, ging ich davon aus, dass es eine hierdurch übertragene Krankheit sein musste.

Permanentes Grippegefühl ohne Aussicht auf Besserung

Tatsächlich fand man nach einigen Wochen einen durch Zecken übertragenen Erreger im Blut. Besser wurde es jedoch trotz aller Behandlungen nicht und das ständige Grippegefühl mit heftigen Kopf- und Gliederschmerzen war so stark, dass ich das Haus monatelang kaum verlassen konnte und die meiste Zeit im Bett verbrachte. Die mich behandelnde Fachärztin offenbarte mir, dass es mehre Monate bis Jahre dauern könne. Dies wollte ich nicht glauben und fasste immer wieder neue Hoffnung, dass ich schnell wieder gesund sein würde.

Im Internet fand ich hilfreiche Hinweise auf alternative Methoden, die Heilung versprachen, jedoch auch eine Masse an persönlichen Erfahrungen und wissenschaftlichen Berichten, die nicht gerade vielversprechend waren: Einmal krank, immer krank – selbst wenn man keine Symptome mehr habe, könne die Krankheit immer wieder ausbrechen. Jahrelange Odysseen bei Ärzten und durch Kliniken. Es beschlich mich Angst und mein bis hierhin gesunder Optimismus schwand. Ich hatte immer wieder mit einem Gefühl der Ausweglosigkeit zu kämpfen. Immer wieder fasste ich neuen Mut, wenn ich etwas ausprobierte, das andere geheilt hatte. Und immer wieder schien ich eines Besseren belehrt zu werden: Was bei anderen geholfen hatte, schien bei mir nicht zu funktionieren.

 Leiden – ein Wegweiser in andere Bewusstseinsebenen

Buddha.Eines nachts als ich im Bett saß – die Schmerzen im Kopf waren so stark, dass ich meinen Kopf nicht mehr ablegen konnte – hatte ich nur noch einen Wunsch: Dass das Leiden ein Ende findet, auch wenn die Schmerzen nicht nachließen. Jetzt verstand ich, warum das Hauptanliegen des Buddhismus ist, das Leiden zu beenden. Mir wurde jedoch auch klar, dass Leiden nicht bedeuten muss, körperliche oder seelische Schmerzen zu haben. Dass man auch dann leiden kann, wenn man alles hat, was man meint haben zu müssen, um glücklich zu sein. Ich hatte noch nie so deutlich gespürt, was Leiden bedeutet.

Daraufhin und noch viele male in der Folgezeit wurde ich in andere Bewusstseinsebenen geführt. In ganz unterschiedlichen Situationen und auf ganz unterschiedliche Weise. Schmerzen hatten hier keine Bedeutung mehr. In dieser Nacht, als ich mich zum Meditieren hinsetzte und wusste, dass es möglich ist, nicht mehr zu leiden, egal in welcher Lebenssituation man sich gerade befindet. Ein anderes mal als ich aufhörte gegen das anzukämpfen, was mir am unerträglichsten schien – diesen Alptraum, der kein Ende nehmen wollte. Ich gab auf und öffnete mich vollständig allem was war. Und immer wieder war es der Wille, die Schwierigkeiten zu meistern und das Wissen, dass ich an allem, was mir im Leben begegnete wachsen würde. Dass es keine guten oder schlechten Begebenheiten im Leben gab. Dass alles menschliche Erfahrungen waren, die mich immer mehr zu dem führten, was mich eigentlich ausmacht.

Wie uns kollektive Gedanken über Krankheit beeinflussen können

Sicherlich gibt es für Krankheitsbilder und Krankheitsverläufe Erfahrungswerte. Und es war auch sicherlich kein Fehler, mir überall dort Hilfe zu holen, wo ich mir Hilfe versprach. Am Ende des Tages sah ich mich aber mit meinen Gedanken alleine. Gedanken, die mir Mut machten und mir halfen, Unerreichbares zu erreichen oder die mich ängstigten und Gefühle der Hoffnungslosigkeit hervorriefen. Beeinflusst wurden diese von der Mehrheit an Gedanken über diese Krankheit bzw. Krankheit im allgemeinen. Ob ich darüber nun gelesen hatte oder nicht, diese Vorstellungswelt war da. Und genau hier begann mein Heilungsweg:

Meine Gedanken zu hinterfragen. Ihnen an der Stelle keinen Glauben mehr zu schenken, an der sie mir nicht dienlich sind. Alles, was mich daran hindert ganz frei zu sein und ein Leben jenseits begrenzender Vorstellungen und Meinungen zu führen, anzuschauen und in Liebe anzunehmen. Zu wissen und zu erfahren, dass alles, was sich in meinem Körper ausdrückt, einen Ursprung in mir hat. Dass jedoch auch alle Heilungsebenen in mir vorhanden sind, auch wenn sie nicht immer alle unmittelbar erreichbar sind, es Zeit braucht, ein Prozess ist. Dass es manchmal einen Anstoß braucht, um diese Ebenen erreichen zu können. Und dass dabei jedem das am besten helfen kann, wovon er uneingeschränkt überzeugt ist, dass es hilft.

Bewusst ins Leben bringen, was glücklich macht

Noch nicht erzählt habe ich, dass es wenige Wochen nachdem alles anfing und als zunächst nichts gefunden werden konnte, eine kurze Zeit gab, in der ich weitgehend symptomfrei war. Zu dieser Zeit lebte ich in dem Glauben, dass ich körperlich nichts hatte. Als meine Ärztin die Hände über dem Kopf zusammenschlug ob der hohen Erregerlast, die sich dann im Blut zeigte, kamen die Schmerzen zurück.

Man kann sagen, dass das Zufall war oder es darauf zurückführen, dass die Krankheit gewöhnlich in Schüben auftritt. Für mich war es die Erfahrung dessen, was ich vorher zumindest theoretisch bereits wusste: Dass wir Einfluss auf alles ausüben, was sich in unserem Leben zeigt. Bewusst oder unbewusst. Und dass jetzt die Zeit gekommen ist, wieder ganz frei zu sein und bewusst ins Leben zu bringen, was glücklich macht und Erfüllung bringt…

(Name dem Vorstand bekannt)

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Schulmedizin und Geistiges Heilen finden zusammen

Taro

Interview mit dem Arzt und Heiler

Dr. med. Taro Möller-Titel


Wie kommst Du als Mediziner zur Geistheilung?

Meine Zwillingsschwester war psychisch krank. Deshalb wurde ich Nervenarzt.
Viele Jahre hatte ich gehofft, dass eines Tages ein so wirksames Medikament entwickelt würde,  das sie heilt. Dann ist sie mit 36 Jahren indirekt an den Folgen der  Psychopharmaka gestorben, deshalb bin ich schon lange auf der Suche nach ergänzenden oder alternativen Heilmethoden zur wissenschaftlich begründeten und evaluierten Schulmedizin.
Von meiner Großmutter wurde erzählt, daß sie das sogenannte zweite Gesicht gehabt hätte und als Sohn eines Pastors auf der Insel Rügen bin ich bereits mit Dingen in Kontakt gekommen, die man nicht wissenschaftlich beweisen kann im Gegensatz zu meinem sozialistischen Umfeld, wo Glaube keinen Wert hatte.

Akkupunktur der HandAußerdem brachte meine Schwiegermutter von ihren Westreisen mir immer mal Literatur über Akupunktur, Homöopathie oder Neuraltherapie mit. Als ich vor der Wende aus der DDR mit meiner Frau und 3 Kindern nach Hamburg ausreiste, fand ich nach kurzer Zeit zur Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM). Da hatte ich die Vierzig überschritten, ein Alter, in dem man sich oft neu orientiert.

Irgendwann erkannte ich, dass eine Denkweise von Zusammenhängen zwischen Körper und Seele über die TCM hinaus nötig ist. Geistige Dinge wie die Themen Akasha-Chronik, Reinkarnation und Karma waren mir damals noch recht suspekt. Jedoch war meine Frau bereits vor mir am Wissen um das eigene Licht interessiert, so dass wir bald gemeinsam Kurse in energetischen Heilmethoden besuchten.
Als Psychiater bin ich es gewohnt im Gegensatz z. B. zum Internisten, ohne messbare Parameter Entscheidungen zu treffen. Dennoch fiel es mir in der INSHA-Ausbildung schwerer als anderen Teilnehmern, mich auf meine Intuition einzulassen.

Wie gehen Schulmedizin und Geistheilung zusammen?

Wie kann ich das benennen was ich mache?

Im Ärztekollegium in der Klinik erzählte ich mitunter von meinen Entdeckungen spiritueller Heilweisen. Jedoch war zu der Zeit noch keine große Offenheit vorhanden.
Dass Heiler ohne Anamnese und lange Voruntersuchungen erfassen können, welche energetische Heilmethode zum Einsatz kommt, ist für die meisten Kollegen kaum nachzuvollziehen.
Der Umgang mit Psychopharmaka ist im Bereich der Psychiatrie normal. Wer eine spirituelle Sichtweise einbezieht, wird erst mal in Frage gestellt. Erst wenn man Erfolge vorweisen kann, wird man von den Kollegen beachtet und teilweise auch um Rat gefragt.

Später bot ich auch Fortbildungen für Ärzte an, in denen sie über den physischen Körper hinaus in Kontakt mit feinstofflichen Energien kommen und sie wahrnehmen konnten.
Es gibt auch schon einige Ärzte, die von mir oder bei Insha im INSHA-Healing ausgebildet sind.
Die Schulmedizin hat viele Richtlinien nach denen gehandelt werden muss. Es gelten nur wissenschaDoctor consoling senior patient practiceftlich erwiesene Heilmethoden als seriös, die man anwendet. Im spirituellen Bereich folgt man dem Impuls oder der Eingebung. Dennoch ist es in der Psychosomatik und Psychiatrie, also den Bereichen in denen ich arbeite, noch etwas einfacher, weil es hier eher um die Seele geht als z. B. in der Inneren Medizin. Im Rahmen der Schulmedizin haben sich inzwischen viele verschiedene Fachgebiete entwickelt. Hier tritt ganzheitliches Denken mitunter in den Hintergrund – hinter die Fachgebiete.

Grenzen des Messbaren – Chancen durch Intuition

Im Medizinstudium werden die Studenten vorrangig auf die Betrachtung des Körpers, der Materie, ausgebildet und weniger auf die Psyche. Zweifellos sind die heutigen Möglichkeiten der Schulmedizin eine große Errungenschaft. Im Verbund mit der Schwingungsmedizin jedoch könnte tiefgreifende Heilung geschehen.

Jedes Zeitalter hat seine medizinischen Herausforderungen. Im Mittelalter ging es um Beseitigung der großen Infektionskrankheiten wie Pest und Cholera, heutzutage ist die „Geißel der Menschheit“ der Krebs und auch viele andere chronische Erkrankungen. Eine neue Entdeckung in diesem Jahrhundert ist nun die Schwingungsmedizin (spirituelle oder geistige Medizin u. a.), die auf der feinstofflichen Ebene bis in den Körper hinein viel bewirken kann. So kann man sich die zunehmenden gesundheitlichen Probleme wie z.B. auch Burn out – Syndrom (s. u.) erklären.
Diese ist jedoch noch nicht vollständig anerkannt, auch weil in der Schulmedizin der Fokus auf den physischen Bereich gelegt wird.

Blutdruck messen beim HausarztDas Medizinstudium dauert sechs Jahre und danach folgt die Facharztausbildung. Die lange Ausbildung führt oft zu dem Glauben, dass man nun alles wüsste was vor sich geht im Menschen. Das intuitive Wissen des Patienten und die Eigenverantwortung wird auf Grund der zu starken Fokussierung auf die physische Ebene oft nicht genug berücksichtigt.

Besonders der Aspekt der Diagnosestellung ist in der Schulmedizin sehr wichtig. Nun weiß der Patient quasi was er hat – jedoch unter Umständen nicht was ihm fehlt.
In meiner kassenärztlichen Praxis erfülle ich den Wunsch nach einer schulmedizinischen
Vorgehensweise.

Aufgrund meiner Erfahrungen auf all den verschiedenen Ebenen, kann ich mich leichter auf die Patienten einstellen und sie fühlen sich verstanden und angenommen.
Selbst wenn mit einem Patienten nur ein Antrag auszufüllen war, wurde dieses zehnminütige Zusammensein mitunter bereits als wohltuend angesehen. Zunehmend aber sehen Menschen Krankheitssymptome oder Krisen als Signal ihrer Seele.

Taro-Sashima-Zentrum-300x225Diesem Wunsch nach innerem Wachstum können meine Frau und ich in unserem Licht-Zentrum in Hymendorf gerecht werden. Hier haben wir durch Feng Shui und spirituelle Arbeit einen Kraftort geschaffen, wo es den Menschen leichter fällt, sich ganz auf sich selbst und ihr inneres Licht einzulassen. Hier kann man energetische Heilmethoden in Anspruch nehmen, die aber leider bisher noch von keiner Krankenkasse bezahlt werden.
In dieser Zeit nehmen Menschen sich immer mehr als feinstoffliches Wesen und die Lichtwelt um sich herum wahr. Viele finden zu uns, weil sie von anderen gehört haben, daß man hier mehr zu seinem inneren Frieden findet, sich selbst mehr lieben kann und im Alltag besser zurecht kommt. Und nebenbei noch Krankheiten verschwinden.

Das heißt auch, dass man Verantwortung für sich übernehmen muss.

Manchmal ist ein Rentenbegehren oder der Krankheitsgewinn des Patienten jedoch höher als der Wunsch nach wirklicher Heilung und es müssen vorher noch Hürden überwunden
werden.

Meine Zukunftsvision beinhaltet den Wunsch nach einer Öffnung der Schulmedizin.

Insha540-2In England arbeiten bereits seit längerem Geistheiler mit an Krankenhäusern wenn z. B. Operationen durchgeführt werden. In Deutschland ist das noch nicht der Fall.
Der Heilpraktiker-Beruf wurde seit den 30er Jahren stark kontrolliert und es wurde versucht, ihn von der Medizin wegzuschieben. Inzwischen gibt es zwischen Medizinern und Heilpraktikern etwas weniger Berührungsängste. Dennoch wird selbst die Homöopathie und die Traditionelle Chinesische Medizin von den Vertretern der Schulmedizin immer noch ein wenig belächelt. Die Akupunktur ist schon etwas anerkannter und teilweise auch durch Krankenkassen gefördert.

Ich wünsche mir, dass diese Entwicklung hin zur Integration der alternativen Heilmethoden schneller voranschreitet. Junge Mediziner sind heutzutage durchaus offen für alternative Heilmethoden, auch weil immer mehr Heilungen selbst erlebt werden, die man sich nach schulmedizinischem Denken nicht erklären kann. Die Patienten werden auch immer mündiger, recherchieren selbst im Internet Krankheitssymptome und holen sich andere Meinungen ein. Hier findet langsam ein Umbruch auch im Bereich Selbstverantwortung und Gesundheitsvorsorge statt.
Im Prinzip erwarte ich, daß meine Patienten meine ärztlichen Epfehlungen und Anweisungen befolgen, bin ihnen jedoch nicht böse, wenn sie diese nicht befolgen.
Als Bewohner in der Nähe des Wassers habe ich folgenden Grundsatz gefunden: „Der Arzt ist der Lotse und der Patient Kapitän seiner Gesundheit.“ Somit liegt es in der Eigenverantwortung des Patienten.

spiritueller-Weg-kerzeWir befinden uns generell gerade mitten in einer starken Umbruchphase der Erde. Die Schwingung erhöht sich um ein Vielfaches und viele Dinge kochen hoch. Wenn es mit einer Hundertwatt-Birne im Keller plötzlich heller ist als mit der lange erlebten Vierzigwatt-Birne, erkennt man plötzlich vieles, was man vorher nicht gesehen hat. So kann man sich die zunehmenden gesundheitlichen Probleme wie z. B. auch Burn out erklären. Viele Menschen werden sich ihrer Probleme und eigenen Begrenzungen bewusst.
Gleichzeitig besteht gerade jetzt eine große Chance, durch die Schwingungserhöhung an seine Themen und Blockaden heranzukommen und im besten Sinne endlich heil bzw. ganz zu werden.

 


Anmerkung zu diesem Beitrag:

Joshua Harald TutzerVor ein paar Wochen startete ich einen Aufruf unter  „Heiler – Ärzten“ sich zum Thema Schulmedizin versus Heilarbeit interviewen zu lassen.
Taro hat sich bereit erklärt hat, seine Erfahrungen zu teilen.

Ich erlebe häufig, dass Menschen aus medizinischen Berufen ungern über dieses Thema öffentlich sprechen  –  warum eigentlich?

Wir leben in einem Europa mit demokratischen Grundwerten – mit dem Recht nach freier Meinungsäußerung   …

Ich hoffe, dass Taro`s Beispiel Mut erzeugt, denn die Kombination  „Arzt und Heiler“  ist eine Bereicherung für Alle. 

Herzlichen Dank,
Joshua