Chagan – Feuerschamane und Teamleiter

familie_quindel-Shiva's Loving LightIn einem kleinen, verzauberten Haus in Gilching, westlich vor den Toren Münchens, wohnt Chagan Quindel mit seiner Familie.

Dort haben sie auch ihr Zentrum. Ein Zentrum für Meditation und ganzheitliche Heilmethoden – Shiva’s Loving Light.

Wenn du dort bist, dann durchströmt dich ein wärmendes und liebevolles Licht, wie bei einem Sonnenaufgang und erfüllt dich mit einem Gefühl eines Neuanfangs.

Das macht mutig und neugierig zugleich.

„Unsere Heimat ist das Feuer – unser Weg ist die Liebe – unser Wunsch ist es, mit Dir den Zauber in Deinem Leben wieder zu erwecken! Hier hat alles Raum, hier darf alles sein. Komm wie Du bist! Das Glück der Einheit – tauche ein in die Fülle Deines Seins, spüre die Kraft Deines inneren Feuers, erlebe die Einheit mit allem, was ist. Fang an zu leben – hier und jetzt!“

Heute interviewe ich Chagan, der das Zentrum mit seinem Wissen als Feuerschamane bereichert.

Lieber Chagan, seit wann bist du Schamane und was hat dich bewegt, diesen Weg einzuschlagen?

Chagan FeuerschamaneBin ich ein Schamane? Wenn ich „Schamane“ höre (und das ging mir schon immer so), denke ich an wilde, unberechenbare, langhaarige Männer in Tierfellen, die täglich in und mit der Natur leben. Das Wort Schamane löst bei mir jede Menge Assoziationen aus, die ich nun mal überhaupt nicht mit meinem Leben in Verbindung bringen kann.

Wenn ich aber innehalte und einen Blick tiefer, jenseits des Offensichtlichen werfe, kann ich diese schamanischen Aspekte doch in mir fühlen, wie kleine Samen voller Kraft und Klarheit, unter Schichten von Erinnerungen, Verletzungen und Glaubenssätzen vergraben. Lass es mich mal so sagen, ich bin vielleicht noch kein Schamane, aber ich habe wieder Kontakt zu meinen schamanischen Wurzeln, und lebe das Schamanische jeden Tag ein bißchen mehr.

Ich habe gar nicht das Gefühl, einen Weg „eingeschlagen“ zu haben, vielmehr sind es viele kleine Entscheidungen an vielen kleinen Weggabelungen, die mich hierher gebracht haben. Im Rückblick sieht man vielleicht die eine oder andere Entscheidung als DIE WESENTLICHE an, aber ich denke, zum jeweiligen Zeitpunkt war das einfach einer von vielen möglichen Wegen, und indem ich mich für mein Leben öffne, finde ich den richtigen – meinen – Weg. Und dies ist – das spüre ich am lodernden Feuer in meinem Herzen – der Weg der Feuerschamanen.

Wie würdest Du Deine Arbeit beschreiben?

Am Liebsten arbeite ich mit Ritualen, die ich individuell für den Klienten vorbereite. Rituale sind wunderbar „greifbare“ Energien, die die Klienten gut spüren, annehmen und ihren Alltag mitnehmen können. Als Feuerschamane spielt dabei natürlich neben der Schamanentrommel das Feuer als Symbol der Reinheit, der Kraft und der Hingabe eine große Rolle. Rituale können feierlich und ausgesprochen „heilig“ sein, manchmal sind sie aber sehr praxisnah und alltagstauglich, je nachdem, wen ich vor mir habe und welches Thema ansteht.

Das gefällt mir überhaupt am Besten am Schamanen Sein – einfach im Augenblick aus dem schöpfen, was ist. Ohne Techniken und Auswendiglernen, eher durch die Hingabe an das Feuer und das 100%ige Einlassen auf das, was ich jetzt als das Richtige wahrnehme.

Wie lautet Deine Philosophie?

Alles ist eins. Versuche nicht, Dein spirituelles Leben von Deinem weltlichen Leben zu trennen. Du bist wer Du bist, überall, und das ist gut so.

Was machst du noch neben dieser wundervollen Arbeite?

QuindelIch bin Teamleiter einer Vertriebseinheit bei einem großen deutschen Autovermieter. Meine Mitarbeiter helfen mir jeden Tag dabei, in meiner Führung zu bleiben und mich meiner Lebensaufgabe zu stellen. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar … auch wenn es manchmal echt anstregend ist.

Die Führungsposition verdanke ich übrigens der Ausbildung zum Feuerschamanen, denn nur durch die intensive Beschäftigung mit meinen Stärken und meinem Führungspotenzial war ich so mutig, die freigewordene Teamleitung aktiv einzufordern, anstatt darauf zu warten, dass ich „entdeckt“ werde.

Was ist Dein größter Wunsch – Deine Vision?

Eigentlich habe ich keinen großen Wunsch, keine weltumspannende Vision. Wenn ich mich selber frage, was das Schönste wäre, was mir passieren könnte, dann wäre das: Einfach SEIN.

Und ja, vielleicht ist das mein Wunsch, meine Vision von einer „besseren“ Welt: Dass wir alle einfach sind, anstatt dauernd zu machen.

Unsere Zeit ist gerade recht turbulent. In jedem bewegt und verändert sich etwas. Hast du einen Impuls oder einen Tipp, den du uns jetzt mitgeben möchtest?

Ja!

Vergesst die Planung. Die Zeiten sind vorbei.

Öffnet Euch für das was ist und freut Euch auf den Zufall.
 
Vielen herzlichen Dank für deine Zeilen an uns. 

Ich wünschen dir und deiner Familie ein kraftvolles und erfülltes Jahr. 

Ura

Ura„Himmel und Erde verbindend,
das Geistige mit dem Weltlichen,
die Liebe mit dem Licht.“

www.kraftvoll-gebären.de

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