Heilsein und Freisein – Warum sie zusammen gehören

Schon vor langer Zeit habe ich bei mir selbst erkannt, dass körperliche Krankheit dann entsteht, wenn ich „gegen mich selbst gehe“. Immer dann, wenn ich mich in etwas verstricke und meine Seele sich nicht mehr frei entfalten kann. Als Kind hatte ich ständig akute Mandelentzündung als Reaktion auf meine Situation in der Familie: Druck und Eingeengtsein, ich konnte den Familienalltag oft einfach kaum schlucken. Und ich war verstrickt, denn ich hatte nicht die Möglichkeit, auf meine Situation einzuwirken. Später, als Erwachsene, in meiner Neigung, zu viel zu tragen, habe ich mich so lange emotionalem Druck ausgesetzt, bis ich Blasenentzündung bekam.

Es sind doch oft unsere Muster, in die wir verstrickt sind, die uns krank werden lassen.

Krankheit hat also etwas mit „nicht frei sein“ zu tun. Wir überspannen den Bogen, übersehen die ersten Hinweisschilder oder können sie nicht deuten. Oder wir wissen ganz genau, worauf es ankommt, aber können es nicht umsetzen, weil unsere Verstrickungen uns nicht frei lassen.
Andersherum, wer krank ist, ist nicht frei. Krankheit schränkt ein, nimmt die Lebensfreude und beeinträchtigt die Lebensqualität. Heilsein und Freisein gehören also für mich zusammen, so wie Körper und Seele zusammen gehören.

Ich selbst habe den Weg zur Heilerin betreten, weil ich mich total gefangen fühlte in dem „Nicht genug tun können“. Irgendwie hatte ich schon immer eine starke Affinität dazu, Andere zu unterstützen, Anderen zu helfen. Und irgendwie haben meine Qualitäten diesbezüglich die Menschen auch gespürt. Denn immer kamen sie zu mir, um Unterstützung zu erfahren. Erst nur die Freunde, dann auch die Familie, dann auch Bekannte. Anfangs nur für Ratschläge, später auch bei körperlichen Beschwerden. Bei Letzterem kam ich allerdings schnell am meine Grenzen. Das machte mich sehr hilflos und äußerst unzufrieden.

„Ich kann nicht helfen?!“ Ich konnte diese Grenze nicht akzeptieren.

Ich sehnte mich nach der Freiheit, meine Qualitäten uneingeschränkt einsetzen zu können. Ich spürte, dass ich alles in mir habe, aber ich habe erkannt, dass ich mehr wissen muss. Dass ich Werkzeuge brauche, um auch direkt auf den Körper einwirken zu können. Um den Körper in meine „Bewusstseinsarbeit“ mit den Menschen mit einbeziehen zu können. Und so habe ich mich dazu entschieden, die Heilerin in mir wieder zu erwecken. Körper, Seele und Geist im Falle einer Störung gleichermaßen bedienen zu können war das Einzige, was mich wirklich zufrieden stellte, was meinem Bedürfnis zu helfen entsprach.

Begann mein Weg erst da? Begann er vorher? Ich glaube, alles gehörte dazu, auch der Meilenstein, meine Grenzen zu erfahren. Wichtig war es für mich auf dem Weg, Menschen zu treffen, die den Weg schon gegangen sind. Ihre Geschichte zu hören, sie zu erleben. In ihnen habe ich mich wiedererkannt, durch sie wurde nicht nur meine Sehnsucht geschürt, sondern ich bekam auch Mut, ihr zu folgen.

Ich glaube, dass wir einander brauchen.

Es gibt immer jemanden, der uns einen Schritt voraus ist und jemanden, für den wir einen Fußspur hinterlassen, an dem er sich orientieren kann. Und wir sind alle in der gleichen Richtung unterwegs: Wir wollen alle heil sein, frei sein.

So ist es mir eine große Freude, dass der Kongress „HeilSein-FreiSein“ vom INSHA-Heilernetzwerk ins Leben gerufen worden ist. Viele meiner Kollegen arbeiten unermüdlich seit Wochen daran, das Ganze auf die Beine zu stellen. Immer wieder stoßen wir auf Hindernisse, erfahren Grenzen (wir sind alle erfahrene Heiler, aber einen Kongress machen wir zum ersten Mal). Wir vom Vorstand setzen uns immer wieder zusammen, setzen neu an, wenn es sein muss und wachsen selbst weiter auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Idee. Nein, wir sind nicht perfekt, aber wir haben eine Vision. In uns allen brennt das gleiche Feuer. Und wir hoffen, dass andere da draußen sich diesem Feuer anschließen, sich darin erkennen und Mut fassen, den eigenen Weg zu gehen.

Verpasse also nicht die Gelegenheit, dabei zu sein.

Von den 22 Referenten, die am Onlinekongress dabei sind wird es sicherlich mindestens einen geben, in dem du dich mit deinen eigenen Qualitäten wieder erkennst, der das Feuer in dir zündet oder einfach nur dein Herz berührt. Jemanden, der dich an die Sehnsucht deiner Seele erinnert und dir Mut macht, deinen Weg zu gehen, deinen nächsten Schritt zu tun.
Und wir gehen sogar noch einen Schritt weiter. Wir möchten die Qualitäten, sowie die Kenntnisse und Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gesammelt haben, dir zugute kommen lassen. Denn du kannst auch (jetzt schon) in Richtung „heil sein – frei sein“ viel bewegen!

Du bist auch ein großartiges Wesen, dazu berufen Heilung in die Welt zu bringen.

So planen wir nicht nur den Kongress, wir planen auch einen:

„Healing Love Power“-Live-Tag am 2. April.

Wir möchten mit vielen Menschen gemeinsam eine kraftvolle Heilwelle der Liebe erzeugen. Du bekommst an diesem Tag eine Initiation in eine bestimmte, von dir gewählte Heilqualität. Eine Initiation, die dir ermöglicht, anschließend Heilenergie weiterzugeben, was bedeutet, selbst eine Quelle der Heilung zu sein. Zehn Heiler und Heilrichtunsgründer stehen an diesem Tag mit ihrer ganzen Freude bereit, ihre Heilkraft mit denen, die dabei sind, zu teilen. Wenn dein Herz ruft, folge ihm, sei du auch ein Teil dieses Heilflusses. Empfange Heilung, werde heiler und bringe anschließend Heilung in die Welt, Heilung für andere Menschen. Die neue Zeit ist da und du kannst sie mitgestalten.
Melde dich am besten jetzt schon an, dann kannst du dich jetzt schon darauf freuen.

In Liebe,
Sina
Expertin für „Das Innere Kind“


HeilSein-FreiSein – Online Heiler Kongress

Vom 1. bis 5. März 2017
Entdecke spannende Themen rund um Heilung, Spiritualität und Selbstverwirklichung, die sonst nirgendwo so diskutiert werden. Unter dem Motto HeilSein – FreiSein erzählen 22 Experten ihre persönlichen Heilungsgeschichten und teilen ihr Wissen über Heilung und Transformation.

Klicke hier, um dich zu registrieren

7 Gedanken zu „Heilsein und Freisein – Warum sie zusammen gehören

    1. Das ist schön, dass du aus deiner inneren Quelle schöpfst und alles aus dir selbst heraus bewältigst. Sicherlich kann sich nicht jeder so glücklich schätzen. Und es ist richtig, einen Verein braucht man dafür nicht. In einem Verein kann man sich mit anderen zusammenschließen, wenn einem das liegt, um gemeinsam etwas zu bewegen, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, verschiedene Potenziale zu vereinen, um so mehr zu bewirken.

  1. Wir gehen ins Wassermannzeitalter, sind schon eingetaucht. In das Zeitalter der Liebe und der Heilung. Es ist jetzt unsere Chance gekommen, mit uns und dem Planeten in die Heilung zu gehen. Wer es wirklich möchte, wer die
    Bewusstseinsentwicklung in sich spürt, der heilt auch. Deswegen ist es jetzt wichtig, sich mit seinen Fähigkeiten zusammen zu schließen, darum begrüße ich Euer Netzwerk. Wer heilt, wird frei! Auch von seinem Karma!
    OM SRI SAI RAM Manfred Benjamins

    1. Ja, so ist das, lieber Manfred, wer heilt, heilt auch ich selbst. Sich zusammen zu schließen hilft, die Heilkraft zu potenzieren indem man sich gegenseitig ergänzt und die Energie gemeinsam nährt. Danke für deinen Beitrag 🙂

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